Liebe Leute,

einige wissen eventuell, dass ich in die USA gezogen bin, hier als Life Coach und Motivationsredner arbeite, und meine Lebensphilosophie fortsetze, möglichst intensiv Träume zu leben. „Träume finden und leben“ ist übrigens ja auch mein Fokus beim Online Life-Coaching.
Leider gibt es aber Kratzer in meinem Lebenstraum. Mit 37 in ein anderes Land zu ziehen, wo man keine Familie und kaum Freunde hat, und sich beruflich neu erfindet, ist eine Challenge. So baue ich aktuell mein berufliches und privates Leben hier auf, und bin ein paar Mal gegen die Wand gelaufen. Warum?
Also, ich denke viele Aspekte Amerikanischer Kultur gefallen mir sehr. Freundlichkeit, Höflichkeit, Positivität, Flexibilität, offene Kommunikation, und ich wohne Colorado in einem wunderschönen Ort mit Rocky Mountains und 300 Tagen Sonne pro Jahr.
Aber es gibt auch Schwierigkeiten, wie eine gewisse Unzuverlässigkeit der Amerikanischen Kultur. Man hält sich oft unverbindlich. Bei einer Verabredung braucht man nicht erwarten, dass die Person wirklich erscheint, wenn man nicht kurzfristig noch nachgehakt hat, ob es auch wirklich klappt.

Bei der Partnerwahl gibt es anders als in Europa die große Phase des „Datens“. Diese kann auch mal ein Jahr dauern, in dem jeder frei wie ein Vogel diverse zwischenmenschliche Kontakte hat und sich alles offen hält. Und beruflich kann es oft passieren, dass jemand zu einem Deal zusagt und sich dann nicht mehr meldet. Ganz typisch in so einer Situation: Auf Nachfrage, z.B. per SMS, bekommt man einfach keine Antwort, während man in Europa eher entschuldigend absagen würde.

Dieses hat bei mir Kratzer im Traum ausgelöst. Beruflich haben ein paar Dinge deshalb nicht so geklappt und privat in Sachen Freundschaft auch nicht, weil sie unverbindlich dahinten geschwunden sind. Aber genau das ist auch mein Thema in meinen Coachings. Wie lebt man Träume? Dazu ist es ganz wichtig Verantwortung zu übernehmen und nicht frustriert zu sein, von wegen „die blöden Amis“.
Schritt 1: Jede Kultur ist anders, das gilt es zu akzeptieren. Und schließlich habe ich die Entscheidung getroffen hier zu wohnen, und nicht Amerikaner haben unterschrieben plötzlich sich Deutsch zu verhalten.
Schritt 2 ist der Strategieplan. Wie gehe ich mit der Unverbindlichkeit um? Für alles gibt es Lösungen, und nur wir selbst finden sie, wenn wir danach suchen. Wie oft kann man in die Falle tappen, einfach etwas blöd und falsch zu finden und als Konsequenz passiv zu bleiben oder sich zu distanzieren.
Das kann man auf alle Lebensbereiche beziehen. Wollen wir beruflich, finanziell, in unserer persönlichen Entwicklung und in zwischenmenschlichen Beziehungen nicht alle unsere Träume leben?
Bei Fragen zu meinen Online Life Coachings zu diesem Thema: www.my-challenge-coach.com mit Kontaktemail.
Ich freu mich und werde im WiggeBlog8 beim nächsten Mal von Strategien berichten, wie ich mit der Unverbindlichkeit hier besser umgehe, um den Traum wieder zu glätten.

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Euer Wigge