Liebe Leute,
Ausdauerlaufen hat sich für mich zu einem wichtigen Teil des Lebens entwickelt, weil es gleich mehrere positive Effekte für mich hat.

Also, ich wohne ja in Boulder, Colorado am Rand der Rocky Mountains. Dort fahre ich dann öfters mit meinem Wagen auf 3000 Höhenmeter, um von dort aus auf den Arapapaho Pass mit 3800 Höhenmetern zu laufen. Der ganze Spaß dauert ca. 2,5 Stunden, 11km Distanz und natürlich auf alles auf alpiner Höhe. 3800 Höhenmeter ist irgendwo dort wie auch die Spitze des Großglockner sich befindet. Das klingt wahrscheinlich extrem, ist es wohl auch, aber nach drei Jahren Training ein unglaublich toller Teil meines Lebens.
Denn Ausdauerläufe haben wie folgt mein Leben verändert.

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1) Körperliche Fitness. Ich sehe wieder aus wie 18! Ne, leider nicht ganz, aber ich hab mal 95kg gewogen (schwabbeliger Bauch, kleines Doppelkinn :-)) und bin aber nun auf 85 kg runter. Ich hatte selbst mal so mittelmäßige Blutfettwerte, alles heutzutage total im Normalbereich.

2) Endorphin Ausschüttung: Wenn man längeren Ausdauersport macht, ist es wissenschaftlich erwiesen, dass man Glückshormone produziert. Ich merke das fast immer nach Läufen, dass der Rest des Tages mega entspannt ist. Selbst die Sorgen des Tages wirken viel geringer. Und das ganz ohne Marihuana, was hier in Colorado übrigens legal ist. 🙂

3) Wenn man lange Läufe auf 4000 Meter Höhe macht, ist das natürlich eine Grenzerfahrung. Man sollte da unbedingt genug trainiert sein. Aber ich empfinde diese Grenzerfahrung immer wieder als total stärkend. So eine Herausforderung zu meistern, ist einfach ein tolles Gefühl, wenn man oben auf dem Gipfel steht – und das nicht nach Wandern sondern nach Ausdauerlaufen.

4) Und natürlich ist bei solchen Bergläufen das Naturerlebnis für mich grandios, was sich auf Stimmung immer positiv auswirkt. Siehe Fotos. Sich in der Natur auszutoben ist etwas Tolles, besonders von einem Gipfel auf die riesigen und bewaldeten Täler der Rocky Mountains hinabzuschauen.

5) Während der Läufe baue ich oftmals eine kleine Meditation ein, also Konzentration auf die Schritte oder Atem. Ich hatte Mediation schon oft auf einem Kissen versucht, bin dafür aber einfach zu unruhig. Diese Meditationsübungen nun in Läufe einzubauen wirkt für mich super gut und steigert meine Life Balance, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit in Stresssituationen ungemein. Ich nenne MediRun und gebe das in meinen Coachings natürlich auch weiter.

Wer sich hierfür interessiert, einfach mal melden. Wir können quatschen und gecoacht wird online per Skype.

Fitness- & Gesundheitscoach

LaufLaufLaufLauf. Euer. Wiggy