Moin Leute,

ich habe gerade eine „lustige“ Reise von fast 10 000 Kilometern in 48h hinter mir:

Montagfrüh: Boulder, Colorado
Montag: Denver international Airport
Montagnachmittag: Chicago int. Airport
Dienstagfrüh: Düsseldorf
Dienstagmittag: Wohnmobilverleih irgendwo am Niederrhein
Dienstagabend: Schlafen im Wohnmobil auf Autobahnraststätte
Mittwoch früh: Frühstück bei Kumpel Holger an der Schweizer Grenze

Mittwochmittag: Wohnmobil verliert ein Rad (!) auf der Autobahn in der Schweiz während der Fahrt. Ich bekomme das Dreirad gerade noch zum Stehen am Seitenrand und vermeide einen schweren Unfall. Wie sich ein Reifen von einem Wohnmobil lösen kann, ist mir vollkommen unklar…

Mittwochnachmittag: Ankunft in letzter Minute in Winterthur mit dem ADAC Abschleppwagen bei der AXA Versicherung für einen Motivationsauftritt, in dem ich über „Think outside the box – die Kunst anders zu denken“ referiert habe.
Ja, diese 48h hatten es in sich, und ich würde sagen, dass ich definitiv meine Belastungsgrenzen überschritten habe. Der Flug und die Fahrt waren noch ok, aber das Jetlag und der quasi Unfall auf der Autobahn mit dem Zeitdruck zum Auftritt in der Schweiz waren nicht mehr ok.

Also, bitte nicht nachmachen und bitte immer Belastungsgrenzen im Leben checken. Eigentlich mache ich das heutzutage sehr gut und coache auch einzelne Kunden in diesem Thema, denn Stress, Arbeitsdruck etc. können uns dazu verleiten Belastungsgrenzen zu übersehen.
Als ich 2011 „Wigges Tauschrausch – um die Welt vom Apfel zum Haus“ produziert habe, war ich sieben Monate in 14 Ländern unterwegs und habe dabei 42 Tauschaktionen durchgeführt. Ich würde mal sagen, dass ich bei diesem Gewaltakt jegliche Belastungsgrenzen missachtet habe. Klar, ich hatte am Ende das Haus auf Hawaii getauscht und ein sehr erfolgreiche Projekt in der Hand, aber auch gleichzeitig ein Burn-Out verursacht, dass sich gewaschen hatte, da nach so einer Achterbahnfahrt nur noch Leere übrig bleibt.

Seitdem läuft mein Leben eigentlich ohne diese Extrembelastungspeaks, wenn ich nicht gerade ein Rad auf der Autobahn verliere. Deshalb habe ich beruflich umstrukturiert, Sport in mein Leben integriert und ich lebe in den Rocky Mountains.
Wie sieht es bei Euch mit Belastungsgrenzen aus? Wann habt Ihr sie überschritten? Ich freue mich auf die besten Belastungsgrenzenstories.

Hier mehr zum Coaching in dem Bereich: Challenge-Coaching Grenzen lernen
Euer ReifenWigge