Moin Leute,

ich war diese Woche in Las Vegas zu einer der größten Event & Meeting-Messen Amerikas. Dort findet man alle Hand Aussteller, die etwas zu einem Event beitragen wie Hotels, Caterer und Firmen, die Projektoren vermieten. Klingt unwichtig, aber dort gibt es auch tausende von sogenannten Meeting Plannern, also die Leute, die in amerikanischen Firmen dafür da sind, Meetings & Events zu organisieren.

Und diese Menschen sind für mein Speaking Business genau die Kunden, die mich buchen können.
Und so war nun der Plan, dass ich mich mitten auf die Messe mit einer großen Schaumstoffhand und dem T-Shirt Aufdruck „Need a Speaker?“ hinstelle, mit der großen Hand auf mein Shirt zeige, und warte bis ich in Kontakt mit Meeting Plannern komme, um sie von meinen Motivationsreden zu überzeugen. Eigentlich muss man sich einen Stellplatz für 11 000 Dollar mieten, um sein Business zu bewerben, aber die T-Shirt Variante war wohl doch mehr meins…

Leider hatte ich die Rechnung ohne Scotty gemacht, Mitorganisator der Messe. Energisch forderte er mich beim ersten „Erwischen“ auf sofort die Messe zu verlassen, denn T-Shirt Aktionen mit Schaumstoffhänden fand er ziemlich unpassend, es sei denn man bezahlt die 11 000.

So habe ich schnell den Plan geändert, in einen Copyshop 800 Speaker Flyer drucken lassen, siehe Foto oben…. Mit diesen Flyern bin ich am nächsten Tag zurück zur Messe und hab sie ganz klassisch an meine potentiellen Kunden verteilt, bis Scotty wieder auftauchte.

„No Flyer without paying 11, 000!“

hieß es. Upppss… An diesem Punkt der Arie war mir bewusst, dass ich für meinen beruflichen Erfolg dieses Mal die Komfortzone stark verlassen musste. Also bin ich an den Ausgang der Messe, so dass Scotty keine Befugnis mehr hatte mich zu vertreiben, ich aber noch alle Meeting Planner erreichen konnte.

Die nächsten zwei Tage waren dann wirklich konstant außerhalb meiner Komfortzone, immer die Angst im Nacken, Scotty könnte wieder auftauchen (evtl. überraschend aus einer Box springen oder sich mit einem Seil von der Hallendecke runterfallen lassen) und sich somit etwas Neues einfallen lassen, warum ich weg muss. Wie auch immer, ich habe immerhin 700 der 800 Flyer verteilt und habe durchgehalten.

Das ist es auch, was ich in meinen Skype Coachings, besonders im Persönlichkeitscoaching weitergebe: Komfortzone verlassen bedeutet persönliches Wachstum. Ich denke das hat Scotty mir diese Mal genügend beschert… Danke Scotty für die Wachstumschance! 🙂

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Bis bald, Komfortzonen Wigge