Moin Leute,

ich bin seit Anfang der Woche in Deutschland auf der OhneGeldansEndederWelt Tour. Es folgen tolle Auftritte in Schwerin, Hamburg, Darmstadt und vielen anderen Städten. So spaßig das Ganze ist, muss ich immer genau darauf achten, dass so eine Phase nicht zu stressig wird, schließlich bin ich aus den USA eingeflogen, musste mit Jetlag in München auftreten, bin dann in einer Nacht und Nebelaktion nach Köln gefahren, zwei Tage später schon in Thüringen und heute nach Berlin. Puuuuuh…

Deshalb ist Stressmanagement für mich super wichtig und hier 5  Tipps zum Stressabbau, die ich oft in meinem Online Life Coaching Programm bespreche.

1) Sport: Klar, Sport stärkt uns nachweislich um stressresistent zu werden. Ausdauersport moderat betrieben entspannt nachweislich wie hier beschrieben. Also, aufgebaute Spannungen können so abgebaut werden, und man kann sich eine Art Schutzschild antrainieren. Gestern Morgen in einem Hotel in Hessen habe ich 45 Minuten Krafttraining + 45 Dauerlauf gemacht und die hektische Reisewoche war gleich viel weiter weg…

2) Schlaf: Logisch entspannt Schlaf. Aber in stressigen Situationen baue ich zusätzlich kleine Schlafhäppchen ein. Ich habe es gelernt im Flugzeug oder notfalls auch im Auto mal kurz ne halbe Stunde zu schlafen, wenn ich merke, dass die Belastung groß ist. Früher hätte ich nie mit einem Fingerschnipp irgendwo schlafen können, heute geht es wahrscheinlich sogar in der vollen S-Bahn 🙂

3) Streber sein: Ich finde gute Organisation und Planung schützt vor Stress. Je besser ich meine Touren plane, desto weniger Überraschungen und Stress gibt es. Wenn ich in meinem Leben zurückschaue, finde ich meistens großen Stress in Situationen, die anders als geplant eingetreten sind. Z.B. Ich komme irgendwo zu spät an, der Veranstalter ist sauer, etc. STRESS! Also immer schön streben und Stress vermeiden.

4) Meditation: Für manche klingt das nach Dalai Lama und Kloster. Ich mache aber Meditation z.B. ganz simpel beim Joggen. Meditation ist einfach, es ist nämlich eine Konzentrationsübung und hat nichts mit Weihrauch und goldenen Buddhas zu tun. Man kann sich auf seine Schritte oder seinem Atem konzentrieren und dabei trainieren störende Gedanken zu vermeiden. Oft trainiert stärkt das den Geist und man ist viel cooler, wenn Stress aufkommt!

5) Unabhängigkeit: Ich finde viel Stress kommt auf, weil wir von anderen Menschen in irgendeiner Art abhängig sind. Natürlich ist es stressig, wenn der Boss rummotzt, oder wenn Leute unzuverlässig sind, von denen wir etwas brauchen. Deshalb habe ich mein Lebensmodell auf größtmögliche Unabhängigkeit gestellt. Und es senkt den Faktor Stress mit Sicherheit.

Was tut Ihr gegen Stress? Gerne teilen, wem’s gefällt.
Euer Mediations Michael